Spiel- und Bolzplatz in Barme aufwerten

03.10.2012

Mit viel Eigenleistung möchte die Barmer Dorfjugend auf dem Spiel- und Bolzplatz neben der Grundschule ein Beachvolleyballfeld errichten. Erste Pläne stellten die aktiven Jugendlichen jetzt vor Ort Mitgliedern der Dörverdener CDU-Ratsfraktion und des CDU-Ortsverbandes Barme vor. Christoph Schmidt, Klaas Krause und ihre Mitstreiter präsentierten anhand einer Skizze ihre Ideen. Sven Gerke aus Barme ergänzte die Pläne um die Anlage einer Boule-Bahn für die mittlere und ältere Generation, damit der Platz in der Ortsmitte für alle Generationen attraktiver wird. Diese Überlegungen finden die volle Unterstützung der CDU.

Fraktionsvorsitzender Adrian Mohr hob die starke Eigeninitiative der Barmer hervor, die schon bei der gelungenen Neugestaltung des Rathausvorplatzes gezeigt wurde. Der große Einsatz des Dorfes beim Kreisfeuerwehrtag 2012 in Barme sei ebenfalls beeindruckend gewesen. Bei einer Verkleinerung des bislang sehr großen Bolzplatzes sollten auch kleinere Tore aufgestellt werden, war man sich vor Ort einig. Das Volleyballfeld soll rd. 22 x 15 Meter messen. Das Einschütten des Sandes würden die Barmer selbst organisieren. “In Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die Eigentümerin des Grundstückes ist, kann der Spiel- und Bolzplatz erheblich aufgewertet werden. Die ehrenamtliche Arbeit der Dorfjugend bietet Chancen, für das Projekt auch Zuschüsse zu bekommen” erhofft CDU-Sprecher Stefan Bormann.

In den nächsten Wochen soll nun konkreter geplant werden, damit die Gemeinde verlässliche Grundlagen auf den Tisch bekommt. Dabei spielen natürlich auch die Kosten der Umgestaltung eine wichtige Rolle: “Angesichts der Haushaltslage wird die Gemeinde Dörverden keine fünfstellige Summe hierfür aufbringen können. Wenn wir uns gemeinsam um günstige Lösungen bemühen, die Barmer Jugend sich aktiv einbringt und wir Zuschussquellen überzeugen, dann wird dieses tolle Projekt 2013 gelingen” ist sich Adrian Mohr sicher, dass dies mit gutem Willen möglich sein wird. Die CDU-Fraktion werde sich dafür einsetzen und hofft zu gegebener Zeit auf breite Zustimmung von Rat und Gemeindeverwaltung.