Landtagskandidat Adrian Mohr setzt sich für Ganztagsschulen ein

08.06.2012

Mit Erstaunen reagierte der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Adrian Mohr auf den Vorstoß des Landesvorsitzenden der SPD, Stephan Weil, Ganztagsschulen zukünftig auf die Städte zu konzentrieren. „Sowas hat es noch nie gegeben – dass ein niedersächsischer Politiker eine unterschiedliche Ausstattung der Schulen in der Stadt und auf dem Land fordert", sagte Mohr. „Es muss unser Anspruch sein, gleiche Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Die Ganztagsangebote in unseren Landgemeinden werden gut angenommen und müssen bestehen bleiben, wenn es nicht zu einer massiven Benachteiligung von Schülern und deren Familien im ländlichen Raum kommen soll", sagt Mohr.
In einem Interview mit dem Magazin „Demo" hatte der Oberbürgermeister von Hannover und SPD-Spitzenkandidat Weil angeregt, Ganztagsschulen aus Kostengründen in Klein- und Mittelstädten zu konzentrieren. „Dieser absurde Vorschlag würde den Einstieg in eine auf Ballungsgebiete zugeschnittene Schulpolitik bedeuten", so Mohr. Würden Weils Vorstellungen umgesetzt, müssten landesweit weit über 100 Ganztagsschulen geschlossen werden.

Dies betreffe auch mehrere Schulstandorte im Landkreis Verden, die sich in den letzten Jahren laut Mohr „mit viel Einsatz und Kreativität von Schulleitungen, Lehrern, Schülern, Eltern und Gemeindeverwaltungen positiv entwickelt haben.